Markus Meckel | Kalender
21195
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Feb
9
Do
2. Gespräch unter der Kuppel. Kirche – Ökumene – Europa: Die Zukunft Europas und die Aufgabe der Kirchen @ St. Trinitatiskirche Warschau
Feb 9 um 17:00 – 22:00

Die Einladung auf Deutsch finden Sie hier: Einladung für 2.9.2023 DE

Man kann dies Gespräch auf einem Life-Stream verfolgen: https://youtu.be/ORDgrfrlqDU

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie ein zur zweiten Debatte in der Reihe
Gespräche unter der Kuppel: Europa – Kirche – Ökumene.


Das Thema des Gesprächs wird sein
DIE ZUKUNFT EUROPAS UND DIE AUFGABE DER KIRCHE

AN DER VERANSTALTUNG WERDEN TEILNEHMEN:
Erzbischöfin Dr. Antje Jackelén – Primas der Kirche von Schweden im Ruhestand,
Prof. Dr. Danuta Hübner – Mitglied des Europäischen Parlaments,
Pfr. Dr. Grzegorz Giemza – Direktor des Polnischen Ökumenischen Rates,
Pfr. Rüdiger Noll – Bereichsleiter Europa und Ökumene im Dachverband
der Evangelischen Akademien in Deutschland und Generalsekretär von Okoisnet Europe
Pfr. Dr. Sławomir Pawłowski SAC – Professor an der Katholischen Universität Lublin,
Sekretär der Kommission für den Dialog zwischen dem Polnischen Ökumenischen Rat
und der Polnischen Bischofskonferenz


Die Debatte wird moderiert von
Anna Radwan – Präsidentin des In.Europa Instituts


ORT UND ZEIT DER VERANSTALTUNG:
9. Februar 2023, 17:00 Uhr
Die Evangelisch-Augsburgische Kirche St. Trinitatis in Warschau
Stanisław-Małachowski-Platz 1


Die Debatte wird simultan zwischen Polnisch und Deutsch gedolmetscht

Feb
11
Sa
Literarischer Salon bei Ekkehard Maaß: 80 Jahre nach der Schlacht von Stalingrad – Buchvorstellung durch Marianne Suhr und Gespräch mit Markus Meckel @ Ekkehard Maaß
Feb 11 um 19:00 – 21:30

E I N L A D U N G

zum Salon: Erinnerung an die Schlacht von Stalingrad vor 80 Jahren

am Samstag, 11. Januar 2023, 19 Uhr,
mit Marianne Suhr und Markus Meckel

  • Buchvorstellung und Lesung: Marianne Suhr „Schnee über Rossoschka – eine Spurensuche“, Berlin 2019
  • Gespräch mit Marianne Suhr und Markus Meckel über Krieg und Frieden, Stalingrad und den Krieg in der Ukraine;
    Moderation Petra Fléing, Buchhändlerkeller
  • Antikriegslieder von Bulat Okudschawa

Vor 80 Jahren, am 2. Februar 1943, endete die Schlacht um Stalingrad, in der ca. 300 Tausend deutsche, italiensche und rumänische und 1 Million sowjetische Soldaten den Tod fanden. In dem Buch „Schnee über Rossoschka“ reist die Journalistin Anna Blome 2013 zu den Kriegsgräberstätten nach Wolgagrad. Sie ist auf Spurensuche nach ihrem Vater, den sie nie kennenlernte. Ist ihm irgendwann bewusst geworden, dass er an einem sinnlosen, verbrecherischen Krieg beteiligt ist? Ist den russischen Soldaten, die in der Ukraine zerstören und töten, nicht bewusst, dass sie wie Deutschland damals, ein fremdes Land überfallen und verwüsten? Das Buch von Marianne Suhr schildert eindrücklich, wie Anna Blohme in Rossoschka die russische Gedenkfeier zum 70. Jahrestag erlebt und wie sie in der Reiseführerin vielleicht ihre Halbschwester kennenlernt. Wir wollen in dem Gespräch gemeinsam über die mögliche Verantwortung der deutschen Soldaten in Stalingrad und der russischen in der Ukraine nachdenken.

Marianne Suhr, geb. 1939, verließ mit 18 Jahren die DDR und lebt in Berlin. Sie war u. a. von 2001 bis 2011 Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf und ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen.

Markus Meckel, geb. 1952, war Außenminister der letzten DDR-Regierung, von 1990 bis 2009 Mitglied des Bundestages und von 2013 bis 2016 Präsident des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge.

 

David Grossmann: „Es liegt im Wesen des Krieges, dass er die Nuancen, die die Besonderheit eines Menschen ausmachen (…), auslöscht.“

 

Wie immer gibt es Chatschapuri, Käse und georgischen Wein und wie immer bitte ich um eine einigermaßen verbindliche Anmeldung, damit wir nicht zu wenige und nicht zu viele werden.

 

Ekke Maaß

 

Feb
21
Di
Gesprächskreis Polen der DGAP und der SDPZ – Aktuelle Stunde mit dem neuen polnischen Botschafter Dariuwz Pawlos @ DGAP
Feb 21 um 12:30 – 14:30

Markus Meckel moderiert als Vorsitzender das Gespräch.

Teilnahme nur auf Einladung möglich.

Feb
23
Do
Ein Jahr russischer Krieg gegen die Ukraine: Wir müssen reden! „Das ist (nicht) unser Krieg!“ @ Bundesstiftung Aufarbeitung
Feb 23 um 18:00 – 20:00

Hier finden Sie die Einladung: 2023-2-23 bsta_ek_krieg_final

Vor einem Jahr marschierte Russland mit einem riesigen Truppenaufgebot im Nachbarland Ukraine ein. Aus diesem Anlass möchten wir über die aktuelle Situation, die Ursachen, aber auch die möglichen gesellschaftlichen und politischen Folgen des Krieges für Europa diskutieren. Das schließt sowohl die unterschiedlichen Standpunkte zu Waffenlieferungen und die Unterstützung der Ukraine als auch die Bewertung und Ahndung der durch Russland begangenen Kriegsverbrechen ein.  Und natürlich wird es vor allem um die vom russischen Überfall auf die Ukraine betroffenen Menschen gehen, die ihre Heimat verlassen mussten, in den Kriegsgebieten ausharren oder an der Front kämpfen.

 

Am 23. Februar 2023 diskutieren Prof. Dr. Irina Scherbakowa (Memorial International), Juri Durkot, (Übersetzer und Publizist, Lviv) und Markus Meckel (Außenminister a. D.) über den russischen Überfall auf die Ukraine. Mitglieder von Demokrati-Ja beteiligen sich an der Diskussion. Die Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Verbindung mit Demokrati-Ja wird moderiert von Tamina Kutscher, freie Journalistin.  

Wir freuen uns, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu können.

 

23. Februar 2023, um 18 Uhr vor Ort in der Kronenstraße 5, in 10117 Berlin. Die Veranstaltung können Sie auch live auf YouTube https://youtu.be/eutVImQfcXk oder im Nachgang in unserer Mediathek verfolgen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

Feb
24
Fr
Zum ersten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine – Aufruf zur Demonstration und Kundgebung: Das Ungeheuerliche nicht hinnehmen! @ Café Kyjiw (vormals Café Moskau)
Feb 24 um 16:00 – 19:00

Hier finden Sie den Aufruf:  Aufruf_24_02_2023_PDF

 

Berlin, 24. Februar 2023 – Start um 16.00 Uhr am Café Kyjiw

(vormals Café Moskau, Karl-Marx-Allee 34)

Abschlusskundgebung ca. 18.00 Uhr am Brandenburger Tor

Der Krieg gegen die Ukraine zieht sich nun schon ein quälend langes Jahr. Vor unseren Augen spielt sich ein Vernichtungskrieg ab, wie ihn Europa seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr gesehen hat. Zehntausende ukrainische Soldaten und Zivilisten wurden bisher getötet, noch viel mehr verwundet. Ganze Städte liegen in Trümmern, Wohnquartiere werden bombardiert. Russland greift gezielt die Energieversorgung an – die Ukraine soll in Kälte und Dunkelheit versinken. Russische Truppen setzen Vergewaltigung als Waffe ein. Kriegsgefangene und Zivilisten werden gefoltert. Deportierte ukrainische Kinder werden in Russland zur Adoption angeboten. Etwa 14 Millionen Ukrainer/innen mussten fliehen, die Hälfte davon ins Ausland.  In der Summe erfüllen diese Gräuel zentrale Kriterien der Völkermord-Konvention der Vereinten Nationen.

Russlands Krieg zielt nicht nur auf die Unterwerfung der Ukraine, der jede nationale Eigenständigkeit ausgetrieben werden soll. Er ist zugleich ein Frontalangriff auf das Völkerrecht und die europäische Friedensordnung. Wenn Putin damit durchkommt, geht ganz Europa finsteren Zeiten entgegen. Der russische Neo-Imperialismus muss in der Ukraine gestoppt werden, sonst ist der nächste Krieg nur eine Frage der Zeit.

Gemessen an den Jahren zuvor hat sich die deutsche Politik in den letzten Monaten ein großes Stück bewegt. Aber gemessen an der Tragödie, die die Ukraine erlebt, kommt unsere Unterstützung immer noch zu zögerlich. Die Lieferung von Leopard-Panzern ist ein wichtiger Schritt, weitere müssen folgen. Die Ukraine braucht jetzt die Bewaffnung, um die Luftangriffe zu unterbinden und ihr Staatsgebiet von russischer Besatzung zu befreien.

Unsere Furcht vor Putins Drohung, den Krieg zu eskalieren, gibt ihm freie Hand, die Gewalt gegen die Ukraine immer mehr zu steigern. Wir dürfen nicht zusehen, wie ein europäisches Land, das für seine Freiheit und Unabhängigkeit kämpft, vernichtet wird. Das ist nicht nur eine Frage der Solidarität mit der Ukraine, sondern unserer eigenen Sicherheit, unserer  Werte und unserer Selbstachtung.

Waffen sind das eine. Gleichzeitig braucht die Ukraine massive finanzielle und technische Hilfe. Nicht zuletzt müssen die politisch Verantwortlichen für die russischen Kriegsverbrechen auch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Jeder Krieg ist eine humanitäre Katastrophe. Aber in diesem Fall führt der Weg zu einem gerechten Frieden nur über ein Scheitern der russischen Aggression. Die demokratische Welt muss ihr Gewicht in die Waagschale werfen, damit die Ukraine diesen Krieg gewinnen kann.

Kommt alle und zeigt Eure Solidarität mit der Ukraine!

Ihre Sache ist auch unsere Sache.

 

 

Unterzeichner/innen (DE)

Felix Ackermann, Aleida Assmann, Jan Assmann, Gerhart Baum, Marieluise Beck, Marianne

Birthler, Agnieszka Brugger, Reinhardt Bütikofer, Dany Cohn-Bendit, Reimer Boy Eilers,

Joschka Fischer, Peter Franck, Ute Frevert, Michel Friedman, Ralf Fücks, Mario Giordano,

Gustav Gressel, Peter Gülke, Yuriy Gurzhy, Uwe-Michael Gutzschhahn, Rebecca Harms,

Finn-Ole Heinrich, Lorenz Just, Wladimir Kaminer, Andreas Kappeler, Roderich Kiesewetter,

Burkhart Klaußner, Gerd Koenen, Sybille Krämer, Sergey Lagodinsky, Norbert Lammert, Claus Leggewie,

Thomas Lehr, Michael Lentz, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Renate Liesmann-Baum, Marko Martin, Carlo Masala,

Markus Meckel, Stefan Melle, Philipp Misselwitz, Herta Müller, Wolfgang Niedecken, Jan Plamper, Ruprecht Polenz,

Katharina Raabe, Klaus Reichert, Thomas Roth, Norbert Röttgen, Manfred Sapper, Stefanie Schiffer, Karl Schlögel,

Peter Schneider, Ulrich Schreiber, Hermann Schulz, Martin Schulze-Wessel, Volker Stanzel,

Tobias Steinfeld, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Johano Strasser, Andreas Umland, Robin Wagener, Georg Witte, Michael Wolffsohn

 

Internationale Unterstützer/innen des Aufrufs

Swetlana Alexijewitsch, Margaret Atwood, Paul Auster, Ricardo Azevedo, Giovanni Bachelet,

Zsofia Ban, Anneke Brassinga, Brian Castro, Amir Hassan Chehelta, Biyu Suarez de Jaldin,

Radka Denemarkov, Lidija Dimkovska, Ariel Dorfmann, Jon Doust, György Dragomán,

Lennard Eng, Catalin Florescu, Filip Florian, Paulo Giordano, Milton Hatoum, Stanka

Hrastelj, Siri Hustved, Gerald Jatzek, Elfriede Jelinek, Rambharos Jha, Nuno Judice, Peter

Stephan Jungk, Archil Kikodze, Enne Koens, Remko Leemhuis, Yang Lian, Tienchi Liao-Martin,

Norman Manea, Ian McEwan, Vera Michalski-Hoffmann, Makena Onjerika, Peter Pabisch,

Connie Palmen, Xu Pei, Patricio Pron, Nguyen Le Nhan Quyen, Sergio Ramirez, Peter Ross

Range, Ahmed Rashid, Willem M. Roggeman, Mohammed Abu Rummam, Alejandro Sanchez-

Aizcorbe, K. Satchidanandan, Irina Sherbakova, Mikhail Shishkin, Rafał Skarżycki, Timothy

Snyder, Catarina Sobral, Piotr Sommer, Wole Soyinka, Gayatri Chakravorty Spivak, Valeriu

Stancu, The Tjong-Khing, Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki, Tanja Tuma, Igor Tuveri, Amir Valle,

Adriaan van Dis, Manuel Vilas, Haris Vlavianos, Jan Erik Vold, Catherine Vuylsteke, Liao Yiwu

Mrz
2
Do
Markus Meckel nimmt an der Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung in Suhl teil
Mrz 2 – Mrz 4 ganztägig
Mrz
17
Fr
Markus Meckel Teilnahme an Podiumsdiskussion: Ökumene-Tag in Halberstadt. Freiheit und Verbindlichkeit. 500 Jahre Täufergedenken @ Audimax der Hochschule Harz
Mrz 17 um 17:30 – 22:00

Hier das Programm der ganzen Tagung am 17./18. März in Halbnerstadt: 2023-3-17+18 Täufergedenken_ Flyer

Am Freitag, den 17. März um 17.30 Ausstellungseröffnung „Die Täufer als Freiheitsbewegung im 16. Jahrhundert“ im Städtischen Museum Halberstadt Domplatz 36

19.00 Uhr Vortrag Dr. Astrid von Schlachta, Mennonitsche Forschungsstelle Bolando Weierhof: WAREN DIE TÄUFER DES 16. JAHRHUNDERTS FRÜHE DEMOKRATEN?

19.45 Podiumsdiskussion zum Thema Demokratie:

Dr. Astrid von Schlachta – Bettina Schlauraff (Regionalbischöfin EKM) – Lydia Hüskens (Ministerin) – Markus Meckel, Moderation: Guido Erbrich, Sendebeauftragter der kath. Kirche beim MDR

 

Mrz
21
Di
Markus Meckel spricht in der Kath. Akademie Hamburg zum Thema: „Freiheit als Lebensthema“ @ Katholische Akademie Hamburg
Mrz 21 um 19:00 – 20:30